Gastvortrag von Danielle Cohen-Levinas in der Staatsoper Stuttgart: Offenbachs Les Contes d’Hoffmann

Der internationale Frauentag und der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach (1819-1880) sind Anlass genug für einen ganz besonderen Abend in der Staatsoper Stuttgart in Kooperation mit dem Institut français de Stuttgart:

Bühne Les contes d’Hoffmann / Nuit de femme
Fr 8.03. | ab 18:15 Uhr | Staatsoper Stuttgart | Oberer Schlossgarten 6, 70173 Stuttgart I Karten unter: tickets@staatstheater-stuttgart.de

Der Abend beginnt um 18.15 Uhr mit einem Gastvortrag von Prof. Danielle Cohen-Levinas (Université de Sorbonne) – „Auf der Suche nach der Kreativität der Musen“ (Foyer, I. Rang).

Danielle Cohen-Levinas studierte nach einer Ausbildung zur Pianistin am Pariser Konservatorium, Philosophie und Musikwissenschaften. Seit 1998 lehrt sie als Professorin für Musikästhetik und Musikphilosophie an der Sorbonne. Im selben Jahr gründete sie das « Centre d’esthétique, musique et philosophie contemporaine » sowie 2008 das « Collège des études juives et de philosophie contemporaine », das 2012 in « Centre Emmanuel Levinas » umbenannt wurde.

Der Vortrag findet auf frz./dt. statt.

Um 19 Uhr Aufführung der phantastischen Oper von Jacques Offenbach, „Les contes d’Hoffmann“. Libretto von Jules Barbier. Koproduktion der Oper Stuttgart mit dem Teatro Real Madrid.

Ab ca. 23 Uhr: Im Anschluss an die Vorstellung „Les contes d’Hoffmann“ findet im Rahmen des internationalen Frauentags eine Nacht der Musen statt. Mit DJane und kulinarischen Spezialitäten à la française. Eintritt frei.

Der Abend ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Stuttgart und dem Institut français Stuttgart.

 

Saison 2018/19:
> Les Contes d’Hoffmann
Vorstellungen
30. Januar 2019
08. / 14. / 17. / 24. (nm) / 28. Februar 2019
08. / 11. / 13. März 2019

Ein surrealer Traum
Offenbachs > Les Contes d’Hoffmann kehrt unter der Leitung von Marc Piollet zurück auf den Spielplan der Staatsoper Stuttgart

Am Mittwoch, 30. Januar 2019, um 19 Uhr kehrt Jacques Offenbachs phantastische Oper Les Contes d’Hoffmann in der Inszenierung von Christoph Marthaler zum ersten Mal seit der Premierenserie im Jahr 2016 wieder auf die Stuttgarter Opernbühne zurück. Die Ausstattung der Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid stammt von Anna Viebrock. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen des französischen Dirigenten Marc Piollet.

Fotos: Martin Sigmund

Koproduktion mit
dem Teatro Real Madrid
Musikalische Leitung
Marc Piollet
Regie Christoph Marthaler
Regie-Mitarbeit
Joachim Rathke
Bühne und Kostüme
Anna Viebrock
Licht Olaf Winter
Choreografie Altea Garrido
Dramaturgie Malte Ubenauf
Chor Bernhard Moncado
Hoffmann Atalla Ayan
Nicklausse Angela Brower
Lindorf / Coppélius

Ein besonderer Abend: In den Hauptpartien debütieren gleich mehrere Mitglieder des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart: Atalla Ayan, der in der laufenden Spielzeit an den Opernhäusern in Sydney, Buenos Aires, Toronto, New York und München mit großen Rollen seines Fachs gastiert, singt in dieser Produktion erstmals Hoffmann. Olga Busuioc debütiert als Antonia und Giulietta und Adam Palka als die vier Bösewichte Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Miracle. Lisa Mostin (Olympia) und Angela Brower (Nicklausse) sind erstmals an der Staatsoper Stuttgart zu Gast.

Während der Künstler Hoffmann auf die leidenschaftlich geliebte Stella wartet, deren Gunst ihm allerdings von einem Gegenspieler streitig gemacht wird, erzählt er von den obskuren Objekten seiner Begierde – von Olympia, dem Automaten, von Antonia, der sterbenskranken Sängerin und von Giulietta, der Kurtisane. In all diesen Liebesgeschichten scheitert Hoffmann. Und Stella, Olympia, Antonia und Giulietta verschwimmen zu einem Zerrbild der Liebe.

Karten
Online > www.staatsoper-stuttgart.de
Telefonisch +49 711 20 20 90
Montag bis Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 18 Uhr
An der Theaterkasse
Königstraße, 1D (Theaterpassage), 70173 Stuttgart
Montag bis Freitag 10 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr

Führung: Der französische Geigenbau im Wandel der Zeit von 1520 bis 1855

Donnerstag, 21.02.2019 | 19:00 Uhr | Eintritt frei
Haus der Musik im Fruchtkasen | Schillerpl. 1, 70173 Stuttgart
Referent : Antoine Muller, Geigenbaumeister

Beim Betrachten der kulturellen Entwicklungen in Frankreich seit der Renaissance werden zu Recht und vor allem den großen Meisterwerken von Malerei, Architektur und Musik berücksichtigt, verständlicherweise nicht jedoch einer Randerscheinung wie dem Geigen- und Bogenbau. Der Beruf des Geigenbauers entstand in der heute bekannten Form Anfang des 16. Jahrhunderts in Oberitalien, aus der Tradition des Lautenbaues heraus. Er war immer sehr eng mit den kulturellen und dadurch auch gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen verknüpft. Die neuen kulturellen Errungenschaften der italienischen Renaissance fanden schnell Anhänger und Nachahmer in ganz Europa und sehr schnell auch in Frankreich. Ein erwachendes reges musikalisches Leben weckte den Bedarf an professionellen Musikern und dadurch an hochwertigen Musikinstrumenten. So konnten neue Berufsstände wie die Musiker und die Instrumentenmacher entstehen und, je nach Epoche, unterschiedlich gedeihen. Antoine Muller, selbst Geigenbauer, wird einen ungewohnten Blickwinkel einnehmen und die Geschichte des Geigen- und Bogenbaues in Frankreich von seinen Anfängen bis ins 19. Jahrhundert hinein im Spiegel der großen Entwicklungen der französischen Gesellschaft betrachten.

Mit musikalischer Begleitung Felicia Graf (Violine) und Peter Kranofoed (Cemballo).

In deutscher Sprache.

In Kooperation mit der Arbeitsgruppe des Vereins der Freunde des Institut français Stuttgart und dem Fruchtkasten-Landesmuseum Württemberg.

Bild : DIDEROT et D´ALEMBERT, Ateliers de Lutherie et Outils, Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des Sciences, des Arts et des Métiers, Lutherie : [recueil de planches sur les sciences, les arts libéraux et les arts méchaniques] Paris, Inter-livres, 1751-1780.

Vortrag: Der neue Élysée-Vertrag für Europa im Institut français de Stuttgart

Freitag, 8.02. | 18:00 | Institut français Stuttgart | Schlossstraße 51, 70174 Stuttgart
Eintritt frei | Anmeldung erforderlich | dt./frz.

Ein Generalüberholung für den alten Kontinent schlug Staatspräsident Emmanuel Macron in seiner Europa-Rede in der Sorbonne vor, unter aktiver Beteiligung Frankreichs und Deutschlands. Als erste Maßnahme dazu ist der neue Élysée-Vertrag zu verstehen, der am 22. Januar unterzeichnet wird und sich viel vornimmt: Europa soll als Projekt der Weltoffenheit und Toleranz gestärkt, Migration und Integration als neues deutsch-französisches Handlungsfeld bearbeitet, Kinder aus allen gesellschaftlichen Kontexten am Austausch beteiligt und generell die sozialen Rechte in einem chancengerechten Europa gestärkt werden.

Mit Dr. Felix Heidenreich (Universität Stuttgart), Dr Julien Thorel (Universität Cergy Pontoise), Marc-Olivier Buck (Landesvorsitzender der Jungen Europäer Baden-Württemberg e.V.) und Grégory Jourdin-Sivet (Junger Botschafter ODAJ).

Begrüßung: Susanne Weber-Mosdorf (stellv. Vorsitzende der Freunde des Institut français Stuttgart).

Eine Veranstaltung des Institut français Stuttgart in Zusammenarbeit mit den Freunden des Institut
français Stuttgart e.V. und dem Europa Zentrum Baden-Württemberg.

Dazu auf www.france-blog.info:

> Vers un accord parlementaire franco-allemand historiq ue, élaboré dans le cadre du renouvellement du Traité de l’Elysée – 24. September  2018

> Comment prépare-t-on le nouveau traité de l’Élyséee? – Wie wird der neue deutsch-französische Vertrag erarbeitet?– 2. August 2018

> Der neue Élysée-Vertrag: Januar 2019 – 2. Januar 2019

Ein Empfang für den Generalkonsul Nicolas Eybalin

Bevor der Generalkonsul Nicolas Eybalin sich an das Kofferpacken begeben, haben die Amis de l’Institut français ihn in Esslingen zu einem Empfang gebeten, um auf die gemeinsame, so erfolgreich Zeit mit ihm als Direktor des Institut français in Stuttgart anzustoßen. Barbara Mors-Stammler hat in einer so gelungenen und herzlichen Ansprache M. Eybalin den Dank der Amis de l’Institut français übermittelt:

Bitte öffnen Sie das Fotoalbum mit einem Klick auf ein Bild erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Kommen Sie mit nach Colmar? Eine Exkursion mit den Freunden des Institut français de Stuttgart

Sehr geehrte Mitglieder der Amis, liebe Freunde und Interessenten,

die Freunde (les AMIS) des Institut français Stuttgart > www.freunde-ifs.de planen am Samstag, 9. Juni 2018 eine Exkursion, diesmal nach Colmar

Hierzu laden wir Sie sehr herzlich ein!

Als Fortsetzung der vor Jahren begonnenen Reihe von so erfolgreichen Exkursionen führt die diesjährige Ausfahrt in die „Hauptstadt der elsässischen Weine“, nach Colmar.
Selbst wenn Sie Colmar schon kennen, gibt es in dieser Stadt mit dem unwiderstehlichem Charme, der traum-haften Altstadt, den pittoresken Fachwerkhäusern aus dem Mittelalter, den Renaissancehäusern und dem reich-haltigen Kulturerbe immer wieder etwas Neues zu entdecken. Denken Sie nur an das 2015 restaurierte Museum Unterlinden, das Sie ganz nach Ihrem persönlichen Rhythmus mit einem Audioguide erkunden werden. Der Isenheimer Altar erstrahlt nun in völlig neuer Präsentation.

Nach so viel geistiger Anregung und künstlerischem Genuss soll auch am Ende unserer Exkursion die „Convivialité“ nicht zu kurz kommen. Was wäre ein Ausflug in die Region Elsass, ohne eine Degustation der exzellenten Weine dieser Gegend. In einer der renommiertesten Weinkellerei, der„Cave Wolfberger“ in Eguisheim lassen wir bei einer Weinprobe unsere Exkursion ausklingen. Sollten wir jedoch mit einer Weinprobe nicht locken können, so besteht die Möglichkeit, das zauberhafte Städtchen Eguisheim, dem Geburtsort von Papst Leo IX., zu Fuß zu erkunden.

Ablauf in Kürze:

Abfahrt 7.45 Uhr vom Karlsplatz

Stuttgart, Ankunft in Colmar, ungefähr um 11.00 Uhr,

11.00–13.00 Uhr Besuch des Museums Unterlinden, mit Audioguide

13.00–14.30 Uhr Mittagspause in freier Gestaltung, z.B. in der Museumscafeteria

14.30 Uhr Deutschsprachige Stadtführung zu den Sehenswürdigkeiten Colmars

16.15 Uhr Abfahrt zu einer Weinprobe in der Cave Wolfberger in Eguisheim

17.30 Uhr Rückfahrt nach Stuttgart

Ca. 20.45 Uhr Ankunft in Stuttgart, Karlsplatz.

Wir bitten Sie, uns Ihre Anmeldung zu der Exkursion bis zum 07.05.2018 mit dem anhängenden Abschnitt und der Anzahlung zu schicken.

Der Preis beträgt pro Person 65,00 €

Darin enthalten sind folgende Leistungen:

Busfahrt, Imbiss im Bus, Museumseintritt inkl. Audioguide, deutschsprachige Stadt-führung, Weinprobe, Versicherungen.

In der Hoffnung, dass wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich möglichst bald anmelden, grüßen wir Sie herzlich.

Der Arbeitskreis der Amis de l’Institut

Reiseveranstalter: Hassler-Reisen GmbH Rudolf Dieselstr. 15, 71032 Böblingen.

Die Exkursion kann nur bei einer Mindestzahl von 25 Teilnehmern stattfinden.

Es gelten die Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters.

Bei Rücktritt nach dem 18. Mai 2018 verfällt die Anzahlung in Höhe von 40,00 €.

Anmeldung zur Exkursion nach Colmar – PDF

20 ans Amis de l’Institut français Stuttgart

Unser Fotoalbum:


Champagne, Macarons und Musik |23.11.2017

Kommt vorbei und stoßt mit uns auf die 20 Jahren des Vereins des Institut français Stuttgart an!

Ab 17.30 Uhr Öffentlicher Festakt mit der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden der Amis de l‘Institut, Prof. Dr. Wolfgang Schuster und einem Vortrag der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes.

Das Quartett du Parnasse begleitet den Abend.

Eintritt: frei. Anmeldung erforderlich unter freunde.stuttgart@institutfrancais.de

> Mehr Informationen unter

Les amis de l’Institut français de Stuttgart war auf der Frankfurter Buchmesser 2017

Am Donnerstag, 12. Oktober 2017 ist eine Gruppe der Amis des l’Institut fançais de Stuttgart zur Frankfurter Buchmesse gereist, vor allem um den Ehrengast Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse zu besuchen und zu erleben.

Auf dem Stand von Klett-Cotta wurden Sie vom Verleger Dr. Michael Klett empfangen:

Bitte öffnen Sie mit einem Klick auf ein Foto das folgende Fotoalbum – 85 Fotos – erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist:

Sie flanierten Sie über die Buchmesse, abseits der Publikumsmassen, an einem Tag, der sonst nur den Fachbesuchern vorbehalten ist, liessen sich von den frankophonen Ausstellern inspirieren und genossen die Highlights im Pavillon France. Wenn Sie nicht hingehen konnten, können Sie sich jetzt 18 Minuten lang im Pavillon vieles angucken:

Alle > Beiträge über das Gastland Frankreich auf der Frankfurter Buchmesse 2017 auf dem Frankreich-Blog.

> Bibliographie: Auteurs dans la délégation française

Veranstaltungsraum Michael Klett im Institut français , Stuttgart

Der große Veranstaltungsraum mit der Terrasse und dem Blick auf das Bosch-Areal des Institut français in Stuttgart hat einen neuen Namenspatron. Frankreich und das Institut français haben entschieden, dem Raum nach dem Verleger Michael Klett in Würdigung seiner Verdienste um die deutsch-französischen Beziehungen zu benennen. In einer Feierstunde am 6. Juli 2017 würdigte der Generalkonsul und Leiter des Institut français Nicolas François Eybalin in Anwesenheit von Michael Klett, seiner Gattin und geladenen Gästen die Verdienste des Verlegers und enthüllte die Tafel mit dem neuen Namen des Veranstaltungsraums:

Bitte öffnen Sie unser Fotoalbum mit einem Klick auf ein Foto erst, wenn diese Seite ganz geladen ist:

6e Table ronde économique : La production et ses fruits à l’heure du changement démographique

Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart
Schloßstraße 51, 70174 Stuttgart
3. February 2017, 19 h 30, Entrée libre

Discussion sur les conséquences du changement démographique.

En tant que phénomène de société, le changement démographique affecte l’Allemagne et la France de manière différente. Depuis 1972, le taux de natalité allemand est inférieur au taux de mortalité et pas moins de 25% de la population dépassent aujourd’hui les 60 ans. A l’inverse la France connaît depuis les années 1970 un taux de natalité tout à fait dynamique. Pourtant le ratio a désormais tendance à stagner, notamment en raison de la constante augmentation de l’espérance de vie et du vieillissement de la population.

Ce vieillissement a des répercussions directes sur la production et la consommation. Afin de préserver sa productivité et son dynamisme, l’industrie allemande fait appel à de la main d’œuvre qualifiée, notamment étrangère, et tente de mettre en place des modes de travail compatibles avec la vie familiale ou bien de robotiser les processus de production. C’est ainsi que les besoins particuliers d’une société vieillissante conduisent à la formation de nouveaux marchés pour les biens et les services (robots, systèmes de surveillance). Face à ces évolutions, la discussion s’intéressera aux nouveaux défis pour l’industrie ainsi qu’aux nouvelles opportunités de développement commercial qui en découlent.

Mot d’accueil:
Nicolas Eybalin, Consul Général de France et Directeur de l’Institut français de Stuttgart
Günther Fleig, membre du conseil d’administration des Amis de l’Institut français de Stuttgart

Présentation suivie d’un débat public.
Conférenciers:
Guy Maugis, Président de la Chambre franco-allemande de l’industrie et du commerce et Conseiller du directoire à Robert Bosch GmbH
Stephan Kreutzer, Directeur de développement AAL chez HAGER Group et Secrétaire Général à Atral-Secal GmbH Weinheim
Modérateur:
Prof. Dr. Henrik Uterwedde, ancien Directeur adjoint de l’Institut franco-allemand de Ludwigsburg

Suivi d’une réception.

Entrée libre. Inscription nécessaire à > info.stuttgart@institutfrancais.de ou Tel. 0711 / 239 25 13

Organisateur: Institut francais de Stuttgart & association des Amis de l’Institut français de Stuttgart. En coopération avec la ville de Fellbach, le DGAP, l’IHK Stuttgart et le Club d‘Affaires franco-allemand du Bade-Wurtemberg. Avec le soutien généreux de Ibis et Dassault Systemes.

Vortrag: Kriegsfotografie vom Krimkrieg bis heute. Zu ethischen und ästhetischen Fragen der Bildmedien

Donnerstag, 2. Februar, 19.00 Uhr | Institut français Stuttgart, Schloßstr. 51, 70174 Stuttgart

Im Rahmen der Reihe „La Grande Guerre – 1914-1918“ spricht Prof. Dr. Philippe Alexandre über die Kriegsfotografie, die ihren Anfang während des Krimkrieges (1854-1856) nahm und seitdem über den Ersten und Zweiten Weltkrieg bis zum jetzigen Krieg im Nahen Osten ein fester Teil der Kriegsberichterstattung ist. Er verfolgt die Entwicklung dieses Mediums und analysiert die Kontinuitäten, aber auch die Wandlungen der Themen und Motive. Er zeigt auf, dass die technischen Möglichkeiten und die Vorstellungen der Zeitgenossen einen großen Einfluss auf die Darstellung des Krieges haben. Sein Vortrag beschäftigt sich jedoch auch mit den ethischen Fragen, die mit der Kriegsfotografie verbunden sind: Dürfen Kriegsbilder manipuliert werden? Können sie die Realität wiedergeben und dem Betrachter vermitteln? Soll man alles fotografieren oder gibt es Grenzen?

Philippe Alexandre ist Professor für deutsche Geschichte an der Universität von Lothringen, Mitglied des Centre d’études germaniques interculturelles de Lorraine (CEGIL) und der Académie de Stanislas, Nancy. Er war 2003 Gastprofessor der DVA-Stiftung im Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) an der Universität Stuttgart.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erforderlich unter: info.stuttgart@institutfrancais.de oder 0711 235 25 13
Veranstalter: Institut français Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.